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Pläne zu Olympischen und Paralympischen Spielen verständlich erklärt

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In der Kulturküche fand am 4. Mai eine Informationsveranstaltung in Leichter Sprache zur möglichen Bewerbung Hamburgs für die Olympischen und Paralympischen Spiele statt.
Ziel der Veranstaltung war es, das Konzept der Olympischen und Paralympischen Spiele verständlich zu vermitteln.

Zu Beginn stellte der Veranstalter das Konzept der Spiele vor. Im Anschluss hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Ein zentrales Thema war dabei die Bedeutung von Barrierefreiheit. Viele Teilnehmende betonten, dass Barrierefreiheit nicht bei baulichen Maßnahmen wie abgesenkten Bordsteinen endet, sondern insbesondere auch die Kommunikation umfassen müsse.
In diesem Zusammenhang wurde angemerkt, dass Beschilderungen deutlich verbessert werden sollten, damit sich beispielsweise auch gehörlose Menschen besser orientieren und Veranstaltungsorte eigenständig finden können. Die Veranstalter zeigten sich dankbar für diese Hinweise und nahmen die Anregungen ernst. Geplant ist zudem eine barrierefreie App, die allen Menschen als digitaler Wegweiser dient und eine selbstständige Orientierung ermöglichen soll.

Darüber hinaus wurde hervorgehoben, dass die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele ein wichtiger Impuls für die Weiterentwicklung von Barrierefreiheit sein kann. Obwohl die UN-Behindertenrechtskonvention bereits seit 2009 in Kraft ist, besteht weiterhin großer Handlungsbedarf. Die Durchführung der Spiele in Hamburg könnte dazu beitragen, notwendige Veränderungen konsequent voranzutreiben.

Ein weiterer Diskussionspunkt war die Sorge, dass zusätzliche Baustellen entstehen könnten. Der Veranstalter betonte hierzu, dass bauliche Maßnahmen unvermeidlich seien, wenn echte Barrierefreiheit geschaffen werden soll. Damit verbunden sei auch die Notwendigkeit, vorübergehende Einschränkungen durch Baustellen zu akzeptieren.

Abschließend wurde darauf hingewiesen, dass unter den vier Bewerberstädten Hamburg, Köln, Berlin und München insbesondere Hamburg in seinem Konzept den Fokus stark auf die Paralympischen Spiele legt. Dies wurde von den Teilnehmenden positiv hervorgehoben.

Danke an die tolle Zusammenarbeit mit der Politik-AG!

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Katharina Pohle

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