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Einblick in die Fortbildung Übungsleiter-Assistenz im Sport

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Ich bin Inken, absolviere derzeit ein Freiwilliges Jahr in der Stiftung und unterstütze dabei unter anderem den Bereich Inklusion und Sport. In diesem Rahmen habe ich die Chance genutzt und an der Ausbildung zur Übungsleiter-Assistentinnen teilgenommen.

Wer denkt, Sport besteht nur aus Schwitzen, Sprinten und Siegen, hat unsere Helden mit Superkräften noch nicht kennengelernt: die angehenden Übungsleiter-Assistent*innen!

Diese Fortbildung richtet sich speziell an Sportler*innen mit geistiger Behinderung – und ich durfte selbst Teil dieser außergewöhnlichen Truppe sein.

Wir waren 15 Teilnehmer*innen aus den unterschiedlichsten Sportarten: Ruder*innen, Fußballer*innen, Schwimmer*innen und eine Hockeyspieler*in. Eine bunte, lustige Mischung, die sportlich locker über mich hinweggezogen ist – beim Zirkel-Parcours wurde ich gnadenlos überholt!

Doch genau das war das Besondere: Alle waren hoch motiviert, voller Energie und mit unglaublichem Ehrgeiz dabei. Jede Übung wurde aufmerksam beobachtet, ausprobiert und teilweise mitgeschrieben, um nichts zu verpassen – und gleichzeitig half man sich gegenseitig, wenn jemand einmal nicht mithalten konnte. Es war schön zu sehen, wie wichtig es allen war, dass niemand am Spielfeldrand stehen blieb. Alle jubelten füreinander und feuerte sich gegenseitig an – eine Gemeinschaft voller Teamgeist.

Am Sonntag stand eine größere Herausforderung an: In Teams zu je drei Personen sollte eine Trainingseinheit mit Aufwärmen, Hauptteil und Abwärmen erstellt und durchgeführt werden. Kreativität, Einsatzfreude und Teamgeist waren gefragt – und alle haben es geschafft. Jedes Training klappte, alle waren happy!

Der emotionale Höhepunkt: die Zertifikatsverleihung. Als jeder namentlich aufgerufen wurde, um das Zertifikat als Übungsleiter-Assistent*in zu erhalten, spiegelten sich Stolz und Freude in den Augen. Zu sehen, wie jeder an Selbstbewusstsein und Tatendrang gewonnen hat, war berührend.

Aber ich habe auch gesehen: Teilhabe entsteht nicht von allein. Sie braucht oft Menschen, die mit Herzblut dabei sind – engagierte Eltern und Betreuer*innen. Besonders beeindruckt hat mich eine Mutter, die mit ihren Kindern extra aus Münster angereist war. Samstag um 5:30 Uhr aufgestanden, mit dem Zug nach Hamburg – nur, um diese Fortbildung möglich zu machen.

Richtig stark mitzuerleben: Unsere angehenden Übungsleiter-Assistent*innen übernehmen jetzt Verantwortung, gestalten aktiv den Sportstunden mit, wachsen mit jedem Schritt in ihre neue Rolle – und sprinten mit frischem Selbstbewusstsein in die Zukunft.

Mega, dass es diese Fortbildung gibt, sie ist so wichtig für die Weiterentwicklung der Sportler*innen.

Danke, dass ich dabei sein durfte.

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Louise Thieme

Telefon:
040 50 77 32 00