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Erster BLICKWINKEL-Kongress

Mit den Worten: “Wir sind hier, um Miteinander und Voneinander zu lernen!“ eröffnete Katharina Pohle, Projektleiterin BLICKWINKEL, den ersten BLICKWINKEL-Kongress am 6. September 2019.

An drei Tagen konnten sich die Kongressbesucher zu den Themen Sport, Gesundheit und Bewegung informieren und an verschiedene Sport- und Workshop Angeboten teilnehmen. Nach einem kurzen Bewegungsspiel am Freitagnachmittag ging es auch schon in den ersten Workshop. Hier wurde sich darüber ausgetauscht, was sich die Teilnehmer vom Kongress erhoffen und es wurde erklärt, was genau ein Kongress ist.

Am Abend wurde der BLICKWINKEL-Kongress nochmal offiziell vom Senator der Behörde für Inneres und Sport, Andy Grote, und dem Vorstand der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, Dr. Thilo von Trott eröffnet. Senator Grote bedankte sich bei den über 70 Besuchern für die Teilnahme am BLICKWINKEL-Kongress. Die Sportler, die hier zusammen treffen, seien tolle Vorbilder, für viele, die sich dadurch begeistern lassen, auch in Zukunft mehr Sport zu machen.

Nach einem gemeinsamen Essen heizte die Band „Bitte Lächeln“ den Kongressbesuchern ordentlich ein und viele ließen den Abend tanzend ausklingen.


Beim Workshop:“ Mitbestimmen im Sport“ am Samstagvormittag waren sich alle Teilnehmer einig, jeder soll im Sport mitmachen dürfen, ob als Sportler oder als Trainer. Auch Menschen mit Behinderung sollen selbst entscheiden dürfen, wie und wo sie Sport machen – und zwar ohne Bevormundung. Zu diesem Thema sagte Vanessa Giesenberg, Athletensprecherin von Special  Olympics Bremen, starke Worte: „Wir wollen endlich als ganz normale Menschen wahrgenommen werden und man soll nicht bloß unser Behinderung sehen.“

Sportlich austoben konnten sich die Kongressbesucher bei den Sportangeboten "Parkour“ und “Disc-Golf“. Hier wurde gezeigt, wie man über Mauern springt und wie man mit möglichst wenigen Würfen eines Frisbees Körbe trifft.

Zielgruppe des Kongresses waren neben Menschen mit Behinderung auch deren Familien. Sie konnten sich zu den Themen Teilhabe- und Sozialhilfegesetz informieren. Es wurde unter anderem erläutert, wie Menschen mit Behinderung selbstbestimmter leben können und mehr Wahlmöglichkeiten haben, auch im Sport.

Die Kongressteilnehmerin Christa Mues-Sindemann, selbst Mutter einer Tochter mit Down-Syndrom sagte: “Leider schaffen die Worte “Inklusion“ und “Teilhabe“ oft erst Barrieren anstatt sie abzubauen. Gerade bei Jugendlichen ist das Wort “Inklusion“ eher uncool und es führt dazu, dass sie leider nicht an inklusiven Angeboten teilnehmen.“ Sie plädierte dazu, man solle nicht immer so stark betonen, das Etwas inklusiv ist. Dann kämen Menschen mit und ohne Behinderung wahrscheinlich öfter zusammen.

Am Samstagnachmittag wurde zu heißen Beats das Tanzbein mit der Tanzgruppe Dance Now geschwungen. Hier zeigte auch Tina Voss, Übungsleiterassistentin mit Down-Syndrom, den Workshop- Teilnehmern einzelne Tanzschritte und wie man sich zur Musik rhythmisch und sportlich bewegen kann. Der zweite Workshop Tag endete mit einer tollen Vorführung des Forschungsinstitutes TOUCHDOWN 21. In einer Kombination aus Theater und Textdarbietungen wurde das Thema Down-Syndrom aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.


Am dritten und letzten Kongress Tag konnten die Teilnehmer in einem Vortrag lernen, welche Lebensmittel gesund sind, was man vor und nach dem Sport am besten isst und dass Bewegung und richtig Essen zusammen gehören. Beim Workshop “Ultimate Frisbee“ ging es nochmal raus in den Park und alle hatten Spaß beim Frisbee werfen. Nach dem Mittagessen kamen nochmal alle Kongressteilnehmer zusammen und tauschten sich über den Kongress aus. Alle waren sich einig, es war ein tolles Wochenende!


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Die Farbstreifen symbolisieren die Flagge der Evangelischen Stiftung Alsterdorf. Flagge der Evangelischen Stiftung Alsterdorf


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